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Gedenkstätte KZ Osthofen

"Erinnerung braucht Orte, die das Verstehen ermöglichen, die über emotionale Zuwendung hinaus rationale Aneignung, Wissen und verstehen ermöglichen. KZ-Gedenkstätten wie Osthofen sind Lernorte. Sie sind ein kostbares Gut. Sie sind authentisch und nicht ersetzbar durch Monumente oder Museen. Als lebendiger Ort der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte sind diese Orte unverzichtbar".

(W. Benz, Auschwitz begann in Osthofen, 1998)

AKTUELL

Ferienworkshop "Wir schweißen und schmieden 'Hoffnungsträger'" vom 10. - 12. Oktober 2016 in der Gedenkstätte KZ Osthofen mit dem Künstler & Schmied Joachim Harbut mehr

Gedenkstätte KZ Osthofen

In den Gebäuden einer ehemaligen Papierfabrik entstand kurz nach der Machtübernahme der NSDAP das KZ Osthofen, wo vom Frühjahr 1933 bis Sommer 1934 Gegner des NS-Regimes, allen voran Mitglieder der KPD, der SPD und Gewerkschafter, aber auch Angehörige des Zentrums, Juden, Zeugen Jehovas, Sinti und andere gefangen gehalten wurden.

Am Beispiel des ersten und sehr früh eingerichteten Konzentrationslagers des damaligen Volksstaates Hessens wird deutlich, was die Nationalsozialisten seit Beginn von Hitlers Amtszeit anstrebten: Die Ausschaltung der Gegner und Ausgrenzung ganzer Gruppen bis hin zur Vernichtung. Zwar wurde im KZ Osthofen in den 17 Monaten seines Bestehens noch kein Häftling ermordet, aber die Gefangenen wurden menschenunwürdig behandelt und misshandelt. Viele der Inhaftierten wurden nach der Schließung des Lagers erneut verfolgt, in andere Haftstätten und Lager verschleppt und dann später getötet.

Gedenken und Mahnen – sind Ziele der Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung im „NS-Dokumentationszentrum in der Gedenkstätte KZ Osthofen“ und an der Gedenkstätte ehemaliges „SS-Sonderlager/KZ Hinzert“. In Osthofen arbeitet die Landeszentrale mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. zusammen. Im Mittelpunkt der Gedenkstätte steht die Dauerausstellung „Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz“. Sie zeigt die Geschichte der Konzentrationslager in Osthofen und Hinzert und gibt einen Einblick in die Thematik Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit im Bereich unseres heutigen Bundeslandes.

Informationen oder Anfragen

NS-Dokumentationszentrum
Rheinland-Pfalz

Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
D-67574 Osthofen

oder

Postfach 13 38
D-67566 Osthofen

Zentrale (Sekretariat | Pforte)
Tel.: +49 (0) 62 42 - 91 08 0
Fax: +49 (0) 62 42 - 91 08 20

NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz
Angelika Arenz-Morch
(Leitung, Archiv, Forschung und Dokumentation)
Montags bis Freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr

Förderverein Projekt Osthofen e. V.
Ramona Dehoff (Geschäftsführerin)

Downloads

Rede von Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Sondersitzung des rheinland-pfälzischen Landtages am 27.01.2013 in der Gedenkstätte KZ Osthofen (.pdf/582 KB)

Blätter zum Land Extra/2010
Die Gedenkstätte KZ Osthofen
oder in den Srpachen:
Englisch | Französisch

Flyer zur Gedenkstätte KZ Osthofen

  1. Allgemeine Informationen (.pdf/3.7 MB)
  2. Übersichtsplan (.pdf/2.5 MB)
  3. Bildungsangebote (.pdf/4.2 MB)

 

Veranstaltungsprogramm der LpB Mai-Oktober 2016 (.pdf/5.6 MB)

Halbjahresprogramm Gedenkarbeit 2/2016 (.pdf/722 KB)